Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt - SDSN: „Kein großer Sprung nach vorne“
Weil sich die Bundesregierung nach eigenen Angaben „einer kontinuierlichen Stärkung des Nachhaltigkeitsgedankens in allen Politikfeldern verpflichtet“ fühlt, hat das Kabinett am 10.03.2021 in Berlin eine Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossenen - darin wird einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes zufolge systematisch dargestellt, welche Aktivitäten zur Umsetzung der Strategie in der laufenden Legislaturperiode ergriffen worden sind und welche weiteren Maßnahmen geplant werden. SDSN Deutschland übt verhaltene Kritik (Grafik: Die 17 Sustainable Goals der UN).

Eine neuere Studie von UBS und PwC mit dem vielversprechenden Titel “Riding the Storm“ untersucht die Anzahl, den Vermögensumfang, die Investitions-Schwerpunkte und die Perspektiven der Milliardäre der Welt2 bis zum Juli 2020. Insofern vermittelt die Studie auch einen interessanten Einblick in die Wechselwirkungen von ökonomischen Folgen der Corona-Krise und Aktivitäten der Superreichen. Insbesondere eine Hauptthese ist interessant: “Wir haben bereits zuvor gesehen, wie eine Kohorte von „Innovators“ und „Disruptors“ von Milliardären, die in den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen und Industrie aktiv sind, zur Umgestaltung der Wirtschaft beigetragen hat. COVID-19 hat diesen Trend drastisch beschleunigt … Dies ist ein Schlüsselmoment in der Wirtschaftsgeschichte, eine Zeit außergewöhnlicher schumpeterianischer kreativer Zerstörung“.3