„Mittelstand von vielen unnötigen Kosten entlasten“ - Zusammenarbeit darf nicht zu Abbau von Standardsführen
Am 16.06.2015 traf sich der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel einberufene TTIP-Beirat zum 6. Mal im BMWi, um über die laufenden Verhandlungen über das Freihandelsabkommen der EU mit den USA, die TTIP, zu beraten. Unter Leitung von Staatssekretär Matthias Machnig, diskutierten die Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen, Verbänden und NGO mit der zuständigen Verhandlungsführerin der Europäischen Kommission, Geraldine Emberger, über das Thema regulatorische Zusammenarbeit.
Staatssekretär Machnig: „Wenn es uns durch eine engere Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden gelingt, unnötige doppelte Tests, Bürokratie und willkürlich abweichende Produktanforderungen abzubauen, können wir gerade auch den deutschen Mittelstand von vielen unnötigen Kosten entlasten. Zudem können auf diese Weise die EU mit den USA - als wichtigste Handelspartner für fast alle Volkswirtschaften der Welt - gemeinsam hohe Standards für Produkte, Prüfverfahren und neue Technologien global prägen. Hierin sehe ich eine große Chance. Ganz wichtig ist mir dabei, folgendes unmissverständlich klarzustellen: Durch die regulatorische Zusammenarbeit wird es nicht zu einer Absenkung unserer Schutzstandards oder zu einer Beschränkung des Rechts kommen, Regelungen zum Schutz legitimer Gemeinwohlinteressen zu schaffen.“ weiterlesen